Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2025
FinanzServiceAustria GmbH
Elena-Schlager-Ring 4a
2093 Bärnbach
Österreich
Telefon: +43 1485 928472
E-Mail: [email protected]
Registernummer: 29201669
UID-Nummer: ATU29201669
Firmenbuchnummer: FN 292016 w
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der FinanzServiceAustria GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer" oder „wir") und unseren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde") über Finanzdienstleistungen, Beratungsleistungen und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.
Diese AGB gelten für Verbraucher und Unternehmer im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) und des Unternehmensgesetzbuches (UGB). Besondere Regelungen für Verbraucher sind entsprechend gekennzeichnet.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Der Auftragnehmer erbringt Finanzdienstleistungen im Bereich:
Unsere Dienstleistungen umfassen:
Der Auftragnehmer ist als unabhängiger Finanzberater tätig. Wir sind nicht an bestimmte Produktanbieter gebunden und können daher marktübergreifend beraten. Unsere Empfehlungen basieren ausschließlich auf Ihrer individuellen Situation und Ihren Zielen.
Die Beratungsleistungen des Auftragnehmers stellen keine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg dar. Insbesondere bei Kapitalanlage-Empfehlungen können wir keine Gewähr für die Wertentwicklung übernehmen, da diese von Marktentwicklungen abhängt, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen.
Der Vertragsschluss erfolgt in folgenden Schritten:
Das Erstgespräch (bis zu 45 Minuten) ist kostenfrei und unverbindlich. Es dient der gegenseitigen Kennenlernphase und der ersten Einschätzung Ihrer Situation. Eine vertragliche Bindung entsteht durch das Erstgespräch nicht.
Verträge werden grundsätzlich in Schriftform oder Textform (E-Mail) geschlossen. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
Der Auftragnehmer bietet verschiedene Vergütungsmodelle an:
| Modell | Beschreibung | Anwendungsbereich |
|---|---|---|
| Honorarberatung | Feste Vergütung für Beratungsleistung, unabhängig von Produktabschlüssen | Umfassende Finanzplanung, Bestandsanalysen |
| Provisionsvergütung | Vergütung durch Produktanbieter bei Vermittlung | Produktvermittlung (Versicherungen, Kredite) |
| Kombinationsmodell | Kombination aus Honorar und Provision | Umfangreiche Beratungsprojekte |
| Pauschalpreis | Festpreis für definiertes Leistungspaket | Standardisierte Beratungsleistungen |
Alle genannten Preise verstehen sich als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von derzeit 20%. Die Höhe der Vergütung wird im individuellen Angebot transparent dargestellt und ist Vertragsbestandteil.
Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Zahlungsbedingungen:
Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers sind Verzugszinsen in Höhe von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen. Bei Verbrauchern beträgt der Verzugszinssatz 4 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Mitwirkung, insbesondere zur:
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, kann der Auftragnehmer:
Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer unverzüglich über alle Umstände zu informieren, die für die Beratung relevant sind oder werden können, insbesondere:
Die Frist zur Leistungserbringung wird im individuellen Angebot festgelegt. Fehlt eine solche Vereinbarung, erbringen wir die Leistung innerhalb angemessener Frist unter Berücksichtigung der Komplexität des Auftrags.
Verzögert sich die Leistungserbringung aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. fehlende Mitwirkung des Auftraggebers, höhere Gewalt, Verzögerungen bei Drittanbietern), verlängert sich die Leistungsfrist entsprechend.
Beratungstermine werden nach gegenseitiger Abstimmung vereinbart. Bei Verhinderung ist eine Absage spätestens 24 Stunden vor dem Termin erforderlich. Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen ohne wichtigen Grund behalten wir uns vor, eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% des vereinbarten Stundenhonorars zu berechnen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen Informationen und Unterlagen vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Bestimmungen der DSGVO und des österreichischen Datenschutzgesetzes. Details regelt unsere separate Datenschutzerklärung, die unter https://finanzserviceaustria.space/privacy-policy.html abrufbar ist.
Eine Weitergabe von Informationen an Dritte (z.B. Produktanbieter, Banken, Versicherungen) erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Auftraggebers oder soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht werden, unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für:
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung ist in jedem Fall auf maximal 50.000 Euro pro Schadensfall und 100.000 Euro pro Jahr begrenzt.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und nicht bei arglistigem Verschweigen von Mängeln. Für Verbraucher gelten zudem die zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG).
Der Auftragnehmer haftet nicht für das Verhalten oder die Leistungen Dritter (Banken, Versicherungen, andere Finanzdienstleister), die auf unsere Empfehlung hin vom Auftraggeber in Anspruch genommen werden. Die Produktanbieter haften nach den jeweiligen Produktbedingungen.
Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer verjähren in drei Jahren ab Kenntnis des Schadens und der Person des Schädigers, spätestens jedoch in fünf Jahren ab der Pflichtverletzung. Dies gilt nicht bei Vorsatz.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (FinanzServiceAustria GmbH, Elena-Schlager-Ring 4a, 2093 Bärnbach, Telefon: +43 1485 928472, E-Mail: [email protected]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungsverträgen, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert.
Verträge über einzelne Beratungsprojekte enden automatisch mit vollständiger Leistungserbringung. Eine Kündigung ist nicht erforderlich.
Verträge über laufende Betreuungsleistungen werden auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern nicht anders vereinbart. Sie können von beiden Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform oder Textform (E-Mail genügt).
Bei Beendigung des Vertragsverhältnisses:
Der Auftraggeber kann seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers auf Dritte übertragen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Forderungen aus diesem Vertrag an Dritte abzutreten. Im Falle der Abtretung wird der Auftraggeber unverzüglich informiert.
Bei Streitigkeiten bemühen sich die Vertragsparteien zunächst um eine einvernehmliche Lösung. Der Auftragnehmer nimmt am Streitbeilegungsverfahren einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Zuständig ist:
Gemeinsame Schlichtungsstelle der österreichischen Kreditwirtschaft
Wiedner Hauptstraße 63
1045 Wien
Telefon: +43 1 505 51 59
E-Mail: [email protected]
Website: www.bankenschlichtung.at
Für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist bei Verträgen mit Unternehmern der Sitz des Auftragnehmers vereinbart. Bei Verträgen mit Verbrauchern richtet sich die Zuständigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verträgen mit Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die Plattform finden Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber spätestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Auftragnehmer wird in der Mitteilung auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für eine Änderung dieser Schriftformklausel. Ausnahmen bestehen nur, soweit gesetzlich zwingend eine andere Form vorgeschrieben ist.
Als Finanzdienstleister unterliegen wir den Informationspflichten nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG). Alle erforderlichen Informationen werden Ihnen rechtzeitig vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.
Verbraucher im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließen, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (§ 1 Abs. 1 Z 2 KSchG).
Bei Verträgen mit Verbrauchern gelten die zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG). Sofern einzelne Bestimmungen dieser AGB den zwingenden Vorschriften des KSchG widersprechen, gehen die gesetzlichen Bestimmungen vor.
Für Fragen, Anregungen oder Beschwerden stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
FinanzServiceAustria GmbH
Kundenservice
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Österreich
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E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 09:00 - 17:00 Uhr
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Stand: Januar 2025